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Handyturm
Abbildung
ähnlich
geplanter Handyturm am Neubaugebiet
Kuhlenkampshof
in 33104 Paderborn
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Der Mobilfunkbetreiber O2 kündigt der Stadt
Paderborn gegenüber an, mitten im neu
entstandenen Wohngebiet in Paderborn Mastbruch
den 30 Meter hohen Funkturm bauen zu bauen.
Nachdem die drei
alternativen Standorte abgelehnt wurden, will
der Handy Betreiber O2 nun von seiner
erteilten Baugenehmigung Gebrauch machen und
die 30 Meter hohe Industrieanlage
mitten in das neue entstandene Wohngebiet
bauen, in dem überwiegend junge Familien
mit ihren Kindern wohnen.
" Ein Skandal
sondergleichen", schimpft Anwohner Rainer
Zajonz, der auch Vorsitzender der gegründeten
Bürgerinitiative Gegenwelle e.V. ist.
"Hier werden Familien geschädigt, die
ihr ganzes Leben ihr Häuschen abbezahlen
oder dafür gespart haben. Und das nur,
weil so ein Multikonzern seine Interessen
durchdrücken will und seine Handys verkaufen
will, die sowieso niemand haben will, schon
gar nicht in unserem Wohnviertel!"
"Die Stadt Paderborn
benimmt sich verantwortungslos. Die haben
die Katasterpläne während der Verkaufsphase
einfach aus dem Netz genommen. Der Funkturm
wurde so lange verschwiegen, bis die
Grundstücke verkauft waren. Wie man so etwas
nennt, weiß jeder!" regt sich Zajonz auf.
Die Bürgerinitiative Gegenwelle e.V. kündigt
die ersten Strahlenmessungen durch das
Fachinstitut für elektromagnetische
Verträglichkeit zur Umwelt (EMVU) in
Paderborn an.
O2 baut seine Funktürme alle 300 - 400 Meter,
um die Erreichbarkeit seiner Mobilfunkstrahlen
auch in den Häusern sicher zu stellen. O2
möchte Zusatzdienste, wie Videos und andere
Multimediaanwendeungen unabhängig vom
bestehenden Kabelnetz anbieten können.
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